Doppelte Auszeichnung für wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrgebietes Bioverfahrenstechnik

Dipl.-Ing. Mareike Engel hat für ihre bisherigen und zukünftigen wissenschaftlichen Arbeiten zwei hohe Auszeichnung erhalten. Für ihre Diplomarbeit zum Thema „Fermentative Gewinnung von Einzellerproteinen aus pflanzlichen Reststoffen“ ist Mareike Engel mit dem Karl-Schügerl-Preis ausgezeichnet worden.


Die Diplomarbeit, die in der Nachwuchsgruppe BioSats am Lehrgebiet Bioverfahrenstechnik angefertigt wurde, entstand im Rahmen ihres Doppeldiplomstudiums der Energie- und Antriebstechnik, das Mareike Engel am Institut National des Sciences Appliquées de Rouen (Frankreich) und an der TU Kaiserslautern absolviert hat. Der Karl-Schügerl-Preis wird alle zwei Jahre an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im deutschsprachigen Raum für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Biotechnologie verliehen und ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Verleihung des Preises erfolgt im Rahmen des Festkolloquiums des Institutes für Technische Chemie der Leibniz-Universität Hannover am 03. Juli 2015.
Die Thematik der Nutzung von Reststoffen zur Herstellung von Einzellerprotein als Ersatz für Sojaimporte kann Mareike Engel darüber hinaus für drei Jahre im Rahmen ihrer Promotion in der Nachwuchsgruppe BioSats fortführen. Sie war mit einem Antrag für ein Promotionsstipendium bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) erfolgreich. Die DBU fördert mit ihrem Stipendienprogramm überdurchschnittlich qualifizierte Bewerber und Bewerberinnen aus allen Fachdisziplinen. Besonderes Augenmerk wird auf interdisziplinäre Forschungsthemen gelegt. Engel wird im Rahmen ihrer Promotion unter anderem untersuchen, inwieweit sich Holz und Holzreste zur Produktion von Proteinen eignen, die als Alternative zu Sojaimporten in der Tierernährung eingesetzt werden können. Ihre Arbeiten sind in die Bioraffinerieaktivitäten des Lehrgebietes Bioverfahrenstechnik und in das Zentrum für ressourceneffiziente Chemie und Rohstoffwandel eingebettet.
Informationen zur Nachwuchsgruppe BioSats unter www.uni-kl.de/biovt/biosats

 
Quelle Text/Bild:
TU Kaiserslautern
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Kaiserslautern: 18.06.2015

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