Festkolloquium „25 Jahre IVW“ in Kaiserslautern

Vom 11.-12.6. fand anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kaiserslauterer Institutes für Verbundwerkstoffe (IVW GmbH) ein zweitägiges Festkolloquium mit rund 150 internationalen Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft statt.


Das IVW mit seinen Abteilungen Berechnung und Konstruktion, Werkstoffwissenschaft und Verarbeitungstechnik entwickelt bereits seit 1990 sehr erfolgreich Anwendungen für Verbundwerkstoffe, die sich heute in Flugzeugen, Raumschiffen, Kraftfahrzeugen, Fahrrädern, medizinischen Geräten, Motoren, Produktionsmaschinen, Windkraftanlagen und in vielen anderen Anwendungen finden.
Unter den Teilnehmern des Festkolloquiums waren die Leiter renommierter Forschungseinrichtungen sowie Repräsentanten zahlreicher mittelständischer Unternehmen und Kunden des Institutes, außerdem Führungskräfte u.a. von Airbus, Audi, BASF, BMW, Celanese, Coriolis, CYTEC, DSM, EADS, EDAG, Enrichment, LG, Liebherr, Lonza, Opel, SAERTEX, Schaeffler, Schunk, SGL, Toho Tenax und ZF. Ebenfalls vertreten waren die Geschäftsführer der erfolgreichen Ausgründungen des Institutes von ADETE, ASH, CirComp, Easicomp, ProfileComp, TAIS und Tribologic, die in der Region rund 150 neue Arbeitsplätze geschaffen haben.
In seiner Eröffnungsansprache betonte Geschäftsführer Ulf Breuer die regionale und internationale Bedeutung des Institutes für den Technologietransfer: „Unsere Wissenschaftler haben für viele Innovationen gesorgt, die wir heute im Serieneinsatz sehen.“ Allein in den vergangenen  zwei Jahren erhielt das Institut mehrere Preise und Auszeichnungen der JEC, der AVK und des Landes. „In Kaiserslautern ist man stolz auf das IVW“, sagte Bürgermeisterin Susanne Wimmer-Leonhardt. Der Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern Helmut J. Schmidt betonte: „Das IVW hat entscheidend zu Forschung, zur Lehre, zur internationalen Reputation, zur Kultur und zur wachsenden Bedeutung unseres Wissenschaftsstandortes Kaiserslautern beigetragen.“
In 16 Fachbeiträgen berichteten Industriegäste und Wissenschaftler über neueste Entwicklungen. In einer Podiumsdiskussion wurde vor allem das weitere Potential thermoplastischer Faserverbundwerkstoffe unterstrichen: Aufschmelzbarkeit bedeutet Vorteile für die schnelle Formgebung und für kurze Taktzeiten von Bauteilen in Volumenmärkten, für die Verbindungstechnik durch vollautomatisiertes Schweißen sowie für das werkstoffliche Recycling.  Das IVW setzt bereits seit seiner Gründung besondere Schwerpunkte bei den faserverstärkten Thermoplasten und plant derzeit einen weiteren Ausbau seiner Kompetenzen auf diesem Gebiet.  Im Carbon Composites e.V., einem Zusammenschluss von über 250 Unternehmen, führt das IVW die Thermoplastaktivitäten. Ministerin Vera Reiß unterstrich in ihrer Festansprache: „Die Landesregierung wird sich bemühen, das IVW bei seinem Vorhaben zum Bau eines Technologiezentrums Thermoplastische Composites  zu unterstützen.“
Bildunterschrift: Ministerin Vera Reiß gratuliert dem IVW zum 25. Geburtstag
Dr.-Ing. Robert Lahr

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