Biologische Systeme verstehen – Eine interdisziplinäre Herausforderung und Basis für engere Kooperation in der Großregion

Wie funktioniert Leben als komplexes biologisches System? Welche neuen Verfahren gibt es, um biologische Organismen in ihrer Gesamtheit zu verstehen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich vom 12. bis 13.03.2015 das „2. BioComp-Symposium“, bei dem es sich gleichzeitig um den 3. UniGR-Workshop „Systembiologie“ handelte und der ca. 70 Forscher/innen aus der Großregion an der TU Kaiserslautern zusammenführte.


Neue technische Innovationen erlauben den Forschern/innen immer mehr Informationen über biologische Systeme zu sammeln. Diese quantitative Zunahme an Daten erfordert einen adäquaten Umgang, damit akkurate Erkenntnisse über Prozesse und Wechselwirkungen in komplexen biologischen Systemen gewonnen werden können. Somit gilt es u.a. speziell angepasste experimentelle Methoden zu etablieren und spezifisch adaptierte mathematische und informatische Strategien und Algorithmen zu entwickeln. Dies ist das Anliegen des 2014 im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz gegründeten Kaiserslauterer Forschungsschwerpunktes BioComp.
Um entsprechende Potenziale in der Großregion auszuloten und um bereits bestehende Stärken und Ressourcen der UniGR-Partneruniversitäten gemeinsam nutzbar zu machen, kamen Wissenschaftler/innen der TU Kaiserslautern, der Universität des Saarlandes, der Universität Luxemburg und der Universität Lüttich für zwei Tage zusammen.
Die Teilnehmer/innen aus den Fachbereichen Biologie, Medizin, Physik, Ingenieurswissenschaften, Mathematik und Informatik präsentierten deshalb nicht nur aktuelle Ergebnisse ihrer systembiologischen Forschung, sondern nutzten das Treffen auch als Plattform zum grenzüberschreitenden Ideenaustausch.
Vernetzung der Forschung im UniGR-Leuchtturmbereich Biomedizin
Den Rahmen zu diesem Treffen bildete neben dem Forschungsschwerpunkt BioComp der UniGR-Leuchtturmbereich „Biomedizin“, der als grenzüberschreitendes Forschungsnetzwerk u.a. die Möglichkeit zur Erforschung von Krankheitsursachen und Heilungswegen bietet. Auch Dr. Dorothea Hemme, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Kaiserslautern und Mitorganisatorin des Workshops, betont die Vorteile des Verbundes „Universität der Großregion - UniGR“: „Der Austausch mit den Experten aus den UniGR-Partneruniversitäten war nicht nur im Hinblick auf Einblicke in die dortigen Forschungsaktivitäten sehr wertvoll, sondern hat auch bereits jetzt zu konkreten Kooperationen geführt“. Auch die anderen Teilnehmer/innen waren sich über den Nutzen eines grenzüberschreitenden Austauschs einig. Erste Ideen für weiterführende Kooperationen gibt es bereits.
Weiterführende Informationen unter:
Universität der Großregion: www.uni-kl.de/uni-gr und www.uni-gr.eu
Forschungsschwerpunkt Biocomp: http://www.uni-kl.de/biocomp/home/
Dr. Thomas Schmidtgalla

BiocompFoto1: TeilnehmerInnen des 3. UniGR-Workshop „Systembiologie“

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