Feierstunde zu Ehren des 90. Geburtstages von Professor Dr.-Ing. Erwin Roeder

Zu Ehren des 90. Geburtstages von Prof. Dr.-Ing. Erwin Roeder, am 29. November 2017, richtete die TUK am 13.12.2017 eine Feierstunde in der Villa Denis aus, zu der ehemalige Doktoranden, Mitarbeiter und Weggefährten des Emeritus eingeladen wurden.

Nach Grußworten des Präsidenten, des Dekans des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik Prof. Jörg Seewig und seinem aktuellen Lehrgebietsnachfolger Prof. Tilmann Beck und seines ehemaligen Doktoranden Prof. Guntram Wagner, skizzierte der Laudator Prof. Dietmar Eifler seinen Werdegang.

Erwin Roeder wurde nach seiner Promotion an der RWTH Aachen und einer beruflichen Station im Laboratorium des Unternehmens Philips im niederländischen Eindhoven und in Aachen, 1975 an die TU Kaiserslautern berufen. Dort hat er bis zum Jahre 1994 den Lehrstuhl für Werkstoffkunde und Mechanische Technologie geleitet.

Während seiner Tätigkeit als Hochschullehrer hielt Professor Roeder mehr als 1.400 Vorlesungen für Studierende des Maschinenbaus, des Wirtschaftsingenieurwesens und der Elektrotechnik. Darüber hinaus ist er Autor und Mitautor von mehr als 90 wissenschaftlichen Publikationen. Ergänzend hierzu entstanden etwa 500 Studien- und Diplomarbeiten sowie 20 Dissertationen an seinem Lehrstuhl. Des Weiteren wurden seine wissenschaftlichen Arbeiten durch drei Patenterteilungen gekrönt. Von 1983 bis 1987 war er Prodekan und Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik.

Im Ruhestand hält sein Engagement für seine Universität an. 2006 schließt er sich der Gruppe der Stifter an, die die Stiftung für die TU Kaiserlautern ins Leben rufen. Seit dieser Zeit fördert er die Stiftung bei ihren Vorhaben, wie zum Beispiel dem Kauf der Villa Denis und dem Ausbau des benachbarten Gästehauses. 2015 gründete er eine eigene Stiftung unter dem Dach der TU-Stiftung. Ihre Erträge und weitere Spenden lässt er besonders begabten jungen Studierenden im Rahmen des Deutschlandstipendiums zufließen.

Abschließend bedankte sich der Geehrte bei seinen Weggefährten und gewährte Einblick in die Dinge, die ihn bewegen und antreiben. Auf die Zeit im Forschungslaboratorium von Philips in Eindhoven schaue er besonders gerne zurück. Seinen Aufenthalt dort empfand er als in hohem Maße förderlich und beglückend. Seinen Lebensweg habe er in Dankbarkeit und Demut beschritten, wobei seine tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben ihm eine immerwährende Stütze sei. „Helfen zu dürfen ist etwas Beglückendes, vor allem im Alter“, begründete Erwin Roeder sein Engagement.

Dr. Annette Mechel

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